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Philharmonisches Schlosskonzert Nr. 4

» Vergissmeinnicht

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Divertimento F-Dur KV 138

Joseph Haydn (1732-1809):
Sinfonie c-Moll Hob. 1:95

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Große Messe c-Moll KV 427
(Ergänzte Fassung von Robert Levin)

Jens Troester (* 1970):
Variationen über „Non ti scordar di me“ (Vergissmeinnicht). Uraufführung  

Johann Strauss, Sohn (1825-1899):
„Glücklich ist, wer vergisst“, Polka-Mazurka op. 368

Vergissmeinnicht, diese Pflanzengattung steht dank ihrer hellblauen, kleinen Blüten symbolisch für zärtliche Erinnerung sowie für Abschied in Liebe. Vergissmeinnicht, unter diesem vielversprechenden Motto erklingen im Vierten Philharmonischen Schlosskonzert zärtlich-heitere Melodien aus drei Jahrhunderten, die gleichermaßen der Zerstreuung wie der Erbauung dienen. Mal eher ernst gemeint, mal mit einem ironischen Augenzwinkern serviert, komponierten die Wiener Klassiker Mozart und Haydn gegen das Vergessen bzw. die Vergesslichkeit und zugleich für die Zerstreuung. „Non ti scordar di me“ (Vergissmeinnicht) ist auch der Titel eines neapolitanischen Liedes von Ernesto de Curtis, über das Jens Troester eigens für dieses Konzert Variationen schrieb. Und abschließend gibt uns Johann Strauss (Sohn) in einer Polka-Mazurka die zeitlos-aktuelle Botschaft mit auf den Weg: „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist.“