Ehrung zum Abschied

Theater&Philharmonie Thüringen hat ein neues Ehrenmitglied: den Schauspieler Peter Prautsch. Schausp ... mehr

WASSER MARSCH!

Erfrischend wird das Familienkonzert am Ende der Spielzeit bei Theater&Philharmonie Thüringen am Son ... mehr

"Danke"-Film


Freitag und Robinson, Bericht OK Gera


CHESS - Das Musical, TV Altenburg


CARMEN, Trailer

Aktuelle Meldungen, Hintergründe und besondere Angebote Ihres Theaters direkt per Mail zu Ihnen nach Haus.

» Besondere Angebote

Pauschalangebot für Genießer


» UNSER MEDIENPARTNER



Gefährliche Liebschaften

Stück nach dem Briefroman von Choderlos de Laclos
von Fabian Joel Walter

Fr, 21.06.2013 | 19.30 Uhr
Karten
PREMIERE
Es ist eine zynische Schachpartie der Intrigen, bei der es am Ende keine Sieger geben kann.
Die genauso hinterhältige wie für die Öffentlichkeit unbescholtene Marquise de Merteuil und der Frauenherzen vernichtende Vicomte de Valmont verbindet das Band der Verachtung. Beide haben es sich zum Ziel gemacht, mit den Waffen der Verführung ihre Mitmenschen in den nihilistischen Abgrund zu stürzen, den sie hinter jeder Zwischenmenschlichkeit erwarten.
Das aktuelle Objekt ihrer Zerstörung ist die tugendhafte Madame de Tourvel, welche einigen Widerstand entgegenzusetzen hat. Ihre Werte, ihr unerschütterlicher Glaube in den Anstand sind die Mauern ihrer Bastion, die Valmont einnehmen muss, um sich endgültig als Meister seiner Kunst zu krönen. Als Siegespokal winkt eine Liebesnacht mit seiner vertrauten Marquise. Doch je mehr das Opfer ins Schwanken gerät, desto unsicherer werden die beiden Intriganten. Sind sie tatsächlich so gefühlskalt, wie sie zu sein vorgeben? Ist es wirklich nur ein Spiel, bei dem nur die anderen verlieren können?
Der berühmte Briefroman aus dem Jahr 1782 hält bis heute einer Gesellschaft den Spiegel vor, die das Gefühl als lästiges Übel verachtet und Kavaliersdelikte wie Hinterlist und Heimtücke hochhält, solange sie sauber verpackt bleiben. Dieses nach wie vor aktuelle Sittenbild einer ganzen Epoche wird nun mit all seinen Feinheiten und Gemeinheiten in der Verbindung von Schauspiel, Puppe sowie den Suiten für Cello von Johann Sebastian Bach auf die Bühne des Puppentheaters gebracht. Wie ein Seziermesser schält die Inszenierung Schicht für Schicht von den Figuren bis die Partie aus Verführung und Vernichtung zu ihrem finalen Höhepunkt ansetzt...